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Das Gartenjahr neigt sich dem Ende zu. Das Obst und Gemüse ist zumeist geerntet. Anfang des Jahres hatte ich berichtet, dass wir uns endlich entschieden haben, ein Gewächshaus in unserem Garten aufzustellen.

Naja, die Planung war nicht ganz einfach, da ich dieses Haus nach Feng Shui Kriterien in den Garten integrieren wollte. Der Aufwand hat sich auf alle Fälle gelohnt. Immer habe ich mich gefreut, wenn ich in die Richtung unseres Gewächshäuschens neben dem Gemüsebeet geschaut habe. Es ist wundervoll in unseren Garten eingebettet.

Beete und Gewächshaus liegen bei uns im Südosten. Dieser steht im Feng Shui für Wohlstand. Für mich sehr stimmig, denn wann immer ich mich in diesem Bereich aufhalte, fühle ich ein unglaubliches Glückgefühl voller Reichtum.Gewächshaus

Nun aber, wie haben die ersten Pflanzen in dieser Saison das Gewächshaus genutzt. Bevor Tomaten, Gurken, Paprika und Peperoni einziehen durften, haben Kohlrabi und Salat die Saison eröffnet. Später habe ich dann die vorgezogenen Pflanzen eingesetzt. Dazwischen überall Basilikum.

Von Anfang Juni bis Ende September haben uns die Gurken täglich Nachschub gebracht. Die Tomatenpflanzen reiften bis Ende Oktober noch ihre letzten Früchte aus. Ebenso die Paprika und Peperonis. Es war ein Traum, die Fülle und Vielfalt der Tomaten, immer frische zarte Gurken, später dann Paprika (zwar etwas kleiner im Geschäft) und die wirklich scharfen Peperoni. Die Massen an Basilikum habe ich einfach zu Pesto verarbeitet und mit Pinienkernen verfeinert aus selbstgesammelten Pinienzapfen.

Das Gewächshaus hat unseren Garten und unseren Tisch unheimlich bereichert. Ich weiß gar nicht, warum wir so lange gezögert haben uns eines anzuschaffen.

Ich weiß manch einer sagt, so viel Arbeit, man bekommt doch alles zu kaufen. Ja, das stimmt, aber hier weiß ich was ich esse und Gartenarbeit bereichert nicht nur unseren Tisch, sondern vor allem (zumindest bei mir) die Seele.

In diesem Sinne – ich wünsche Ihnen allen eine gute Erntezeit – für Körper und Seele.

Herzlichst Ihre
Jacqueline Berger

Im Frühjahr diesen Jahres hat mich eine Freundin darauf angesprochen, dass der Ruderclub in Neuburg einen Kurs zum Kajak fahren anbietet. Da sie sich unbedingt anmelden wollte, habe ich mich kurzerhand angeschlossen. Neue Erfahrungen sind nie verkehrt und ab und an sollte man etwas Neue probieren. Der Beginn musste aber aufgrund von Hochwasser auf der Donau 2-mal verschoben werden. Sicherheit geht vor, denn das Wasser hat auch ohne Hochwasser noch gewaltige Kräfte.

Mittlerweile liegt der Kurs hinter mir. Intensive Stunden auf der Donau – gegen den Strom und Kehrwasser fahren, Rückwärtspaddeln, Bogenschlag…..usw. alles geübt und immer noch blutiger Anfänger. Trotz zwischenzeitlicher Verzweiflung, wenn ich nicht gegen die Strömung ankam oder schlimmer noch rückwärts getrieben wurde. Ja, da kam schon mal die Frage, warum ich mich denn hier so quäle zusammen mit dem Drang das Paddel zornig wegzuwerfen.

Zu meinem großen Glück darf ich aber eine Sport-Mentalcoachin (klick) zu meiner Freundin zählen und hatte dadurch Motivations- und Durchhaltetipps dabei. Und die unendliche Geduld des Trainers Edi mit seinen Tipps und Ratschlägen, hat natürlich auch den Ergeiz angetrieben es zu schaffen.

Der Höhepunkt des Kurses war dann die Abschlussfahrt. Meine Aufregung davor war groß und Herzklopfen entsprechend. Nach ca. 14 km, 3 Stunden paddeln und 2-mal Schleusen ist die Gruppe am Bootssteg des Ruderclubs wieder angekommen. Erschöpft, mit schmerzenden Schultern, verkrampften Händen, stolz auf unser Durchhalten und vor allem hungrig. Letzteres wurde dann beim Grillen gestillt. Die körperlichen Beschwerden verschwanden auch nach 1 bis 2 Tagen.

Der Kurs hat meinem Körper gut getan – Paddeln ist wesentlich härter als es aussieht, mein Geist hat durchgehalten – wenn es auch Tiefen gab und meine Seele war glücklich dass es ich etwas für den Körper getan und den Geist diszipliniert habe und gleichzeitig Landschaft und Natur genießen konnte.

Eines meiner wichtigsten Ziele habe ich übrigens erreicht. Ich bin nicht umgekippt und musste in der Donau schwimmen. Das haben andere für mich getan!

Herzlichst Ihre
Jacqueline Berger
Paddelanfängerin

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