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BP ist seit 3 Monaten in aller Munde, Umweltkatastrophe höchsten Ausmaßes durch die Verschmutzung von auslaufendem Öl. Leicht wird dann der Blick von den vielen anderen Umweltsünden abgelenkt und an den Rand gedrängt.

Der Bankierssohn David de Rothschild machte nun mit seiner Aktion auf die Verschmutzung der Meere durch Plastikmüll aufmerksam. Ein Plastikteppich, doppelt so groß wie der US Bundesstaat Texas schwimmt zum Beispiel im Pazifik. Da Teile des Plastiks auf von Fischen aufgenommen wird, gelangt dieses über die Nahrung wieder zurück zu uns. Na dann, guten Appetit!

Rothschild segelte in 128 Tagen 15.000 km von San Francisco nach Sydney. Wäre alles noch wenig spektakulär, wenn er denn nicht mit einem Schiff „Plastiki“, gebaut aus 12.500 Plastikflaschen, diese Umweltaktion durchgezogen hätte. Die Flaschen waren mit einer Art Zuckerkleber aneinandergeklebt worden. Energie – wie sonst aus Solarzellen und Windturbinen – gewonnen, Salzwasserduschen und Trinkwasseraufbereitungen rundeten den Öko-Katamaran ab.

Eine gelungene Aktion mit Beispielen, wie etwas funktionieren kann – finde ich. Seinen Spitzenabschluß findet die Umweltaktion am Ende der Reise. Das Boot wird restlos wiederverwertet!

Nicht jeder von uns kann solch große spektakuläre Aktionen durchführen. Aber wenn jeder im Kleinen in seinem Bereich auf Umweltschutz achtet, kann viel für die Umwelt und die Natur getan werden.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf den Seiten der FTD .

Herzlichst Ihre
Jacqueline Berger

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